USA-Reise Juli 2011
Wyoming und Umgebung

Aus dem Land der Cowboys, des Rodeo, der Geysire und guter Country Musik
Reisebericht einer Reise in und um Wyoming von Angelika & Ferdi


Karte

Nachdem wir im vorigen Jahr Arizona besuchten zog es uns dieses Mal mehr in den Norden:
Colorado, Wyoming, South Dakota, Iowa und Utah. Ziele unserer 3-wöchigen Rundreise waren unter anderem

  • die Städte Denver/CO, Cheyenne/WY und Aspen/CO,

  • die Rocky Mountains mit dem gleichnamigen Nationalpark und der Mt. Evens,

  • der Yellowstone und der Teton Nationalpark,

  • Black Hills National Forest und Mount Rushmore in South Dakota

  • Goblin Valley und der Little Wild Horse Canyon in Utah und nicht zuletzt

  • die jährlich stattfindenden Frontier Days als größtes openair Rodeo der Welt.



Nachfolgend ein paar Highlights vielleicht auch als Anregung zur Nachahmung.

Grizzley Rose     Grizzley Rose

"Grizzley Rose" ind Denver/CO                Die Bar am Dienstag-Abend

"The Grizzly Rose" in Denver/CO www.grizzlyrose.com - ein Saloon mit Dancehall, wie man ihn sich hier vorstellt: Riesig groß (min. 200-300 Gäste geeignet), dunkel bis auf Lichtreklame an den Wänden, ein elektrischer Bulle zu Reiten, 2 Bars und ein Selbstbedienungs-stand für Speisen, eine große Parketttanzfläche mit Geländer ringsherum und Dienstags Line Dance Kurs ($ 3) mit ca. 40 Gästen. Dann das Erstaunliche: Nach dem Line Dance Kurs ging die Hälfte der Gäste und eine recht gute lokale Live-Band "Curtis & Luckey" fing an zu spielen! Es ist erstaunlich, dass sich eine solche Einrichtung ohne Eintritt wohlgemerkt trägt. Die wenigen verbleibenden Gäste waren zumeist sehr eifrige Two Step- und Line Dance-Tänzer, die im Unterschied zu vielen Tänzern Deutschland auch zeigten, dass sie viel Spaß am tanzen haben.

Grizzley Rose     Grizzley Rose

"The Grizzley Rose" in Denver/CO - Hall Of Fame               Thomas Martinez & Band

Stampede     Stampede

"Stampede" in Denver/CO mit einer Tanzfäche in Form einer Aschenbahn eines Stadions

"Stampede - Country Bar and Dance Club" http://stampedeclub.net in Denver/CO - ein weiterer Saloon in Denver, ebenso groß mit einer Tanzfläche in Form einer Aschenbahn in einem Stadion, ca. 5-6 Meter breit mit Geländer innen und außen. In der Mitte und außen herum und im Rang Bars und Sitzplätze. Auch ein elektrischer Bulle fehlt nicht. Mittwoch: Line Dance Abend! Als wir ca. 20:00 Uhr ankommen ist es relativ voll und viele Two Step und Waltz Tänzer auf der "Piste". Einmal in der Stunde ein paar wenige Tänze Line Dance, dann wieder Two Step, Waltz, East & West Coast Swing. Ab Mitternacht wird es deutlich voller, das Publikum jünger, die Countrymusik weicht mehr und mehr aktueller Discomusik.

Frontier Days     Frontier Days

"The 115. Cheyenne Frontier Days" - Rodeo

"The 115. Cheyenne Frontier Days - Daddy Of "Em All" http://www.cfdrodeo.com/ - Tagsüber gibts Rodeo und Volksfest (ähnlich einem Countryfest bei uns, nur etwas größer und mit einem echten Indianerdorf) und am Abend Konzerte, aber nicht nur Country-Musik. Besonders gefallen haben uns die Zac Brown Band (man kann nur hoffen, dass sie auch mal den Weg nach Deutschland finden!), Toby Keith (im November in Deutschland), Eric Church, Darius Rucker und Sonia Leigh and Blackberry Smoke. Kevin Kostner and Modern West waren als Vorband ok, aber nicht unbedingt das Highlight.

Frontier Days     Frontier Days

"The 115. Cheyenne Frontier Days" - ausverkaufte Abendkonzerte

Frontier Days     Frontier Days

"The 115. Cheyenne Frontier Days" - Toby Keith und Zac Brown Band

Je Konzert waren mehr als 20 000 Besucher da, viele in den Rängen des Rodeoplatzes und ca. 2500 in der sogenannten "Party Zone", d.h. direkt vor der Bühne stehend. Die Stimmung dort riesig, viele waren textsicher und haben oft mitgesungen. Bei "This Boots" von Eric Church haben fast alle einen Stiefel ausgezogen und diesen über dem Kopf geschwenkt.

Frontier Days     Frontier Days

"The 115. Cheyenne Frontier Days" - Darius Rucker und Eric Church

Landschaftlich war die Tour abwechslungsreich - von karger Wüstenlandschaft (Utah, Idaho), Prärie (Wyoming), Mittelgebirge (South Dakota) bis Hochgebirge (Colorado) war alles dabei.

Rocky Mountains1     Rocky Mountains2

In den Rocky Mountains - ein Murmeltier und ein Regenbogen

Rocky Mountains     Rocky Mountains

In den Rocky Mountains - Wapiti-Hirsche recht zutraulich

Yellowstone National Park     Yellowstone National Park

Im Yellowstone National Park

Yellowstone National Park     Yellowstone National Park

Im Yellowstone National Park - der Old Faithful

Besonders empfehlenswert ist Landschaft und Tierwelt im ältesten Nationalpark der Welt, dem Yellowstone NP. Hier haben wir 2 Grizzley-Bären, Elche, Wapiti-Hirsche, Antilopen, Dachsen und unzählige Bisons gesehen. Auf Straßenschildern wurde gewarnt: "Buffalos are dangerous".

Yellowstone National Park     Yellowstone National Park

Im Yellowstone National Park - ein Grizzley live und viele Bisons

Yellowstone National Park     Yellowstone National Park

Im Yellowstone National Park - Bisons

Übrigens sollte man dort Unterkunft oder Zeltplatz und Ausflüge z.B. Reiten oder Planwagenfahrten Monate im Voraus buchen, da in der Urlaubszeit dort alles ausgebucht ist.

Yellowstone National Park     Yellowstone National Park

Im Yellowstone National Park - das historische Hotel Old Faithful Inn und ein Reitausflug

Yellowstone National Park

Im Yellowstone National Park

Besonders gut hat uns auch der Black Hills National Forest in South Dakota gefallen. Landschaftlich mit Mittelgebirgen bei uns vergleichbar erlebt man hier eine sehr vielfältige Tierwelt, wie z. B Bisons, wilde Esel.

Devils Tower     Black Hills

Devils Tower und Biesons in Black Hills

Nicht zuletzt sahen wir auf der Tour eine ganze Reihe historischer Sehenswürdigkeiten, von denen wir hier das Grab und das Museum www.buffalobill.org von Buffalo Bill erwähnen möchten. Nahe Denver an der Overlook Mountain Road (mit herrlichem Blick auf Denver) finden man das sehr informative Museum über das Leben und Wirken von William Frederick Cody (1846-1917).

Buffalo Bill     Buffalo Bill

Buffalo Bill

Seinen Namen Buffalo Bill erhielt er, da er für die Kansas Pacific Railroad als Büffeljäger in 8 Monaten 4280 Büffel jagte. 1882 organisierte er das erste Rodeo in Amerika. 1896 gründete er die Stadt Cody, die heute als Zwischenstation für viele Touristen auf dem Weg zum Yellowstone NP dient. Dort werden heute noch täglich Revolverduelle des wilden Westens nachgespielt. Seit 1883 begann er eine "Wild West Show" aufzuführen, die ihn weltweit berühmt machten. Wusstet Ihr, dass Buffalo Bill seine Europatourneen 1898-1096 auch nach Deutschland führte und er am am 23.07.1890 und Berlin auftrat?

Buffalo Bill     Denver

Buffalo Bill Plakat                    Downtown von Denver/CO

Alles in Allem war das wieder eine erlebnisreiche und informative Reise, deren Nachahmung wir nur empfehlen ö. Solltet ihr konkrete Fragen haben, dann mailt uns ruhig, vielleicht können wir den einen oder anderen Tipp geben.


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